Ich hätte eine Vorliebe für vergitterte Fenster, teilte mir ein Grafiker freundlicherweise vorsichtig seinen Eindruck von meinen Fotos mit. Man könne darin einen Schrei nach Freiheit sehen. Sehr aufschlussreich für mich solche Eindrücke.
Diese Foto aus einer ganzen Serie meinte er wohl vor allem:
Selbst das Kirchendachfoto (s. oben), das ich für das Cover von meinem Buch vorschlage, ist vergittert, bewehrt mit mit Astwerk.
Aber für mich spiegelt sich darin eher die typische Beobachterposition des Schriftstellers, der sich unter eine Tarnkappe ins Unsichtbare wünscht.
Auch zitiert der eine Ast die charakteristische Wellenlinie, die die Fledermausgauben-Dachaugen-Paare so oft in die Dächerlandschaft Hermannstadts zeichnen.



0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen